Freitag, 17. März 2017

Proteste gegen Flutpolder weiten sich aus!

(Gremheim 17.03.2017) Die Bürgerinitiative „Rettet das Donauried“ begutachtete die letzten Aktionen zu den drohenden Polderplänen der Staatsregierung. Die Veranstaltung in Gremheim (mehr als 200 Besucher) wird als voller Erfolg gewertet. Ziel der Veranstaltung war es, den Bürgern das Verhalten der Parteien vor Augen zu führen. Zum einen konnte der Bürger sehen, welche Parteien sich überhaupt der Bevölkerung stellen, zum anderen konnte man auch anhand der Bandbreite der auftretenden Politiker – vom Landtagsabgeordneten bis zum Kreisrat – erkennen, welchen Stellenwert die Polderproblematik in den entsprechenden Parteien hat. Bei aller Kritik möchte sich die BI bei allen teilnehmenden Gesprächspartnern bedanken. Die von der Interessengemeinschaft Schwenningen-Tapfheim und dem Bauernverband organisierte Mahnwache in Finningen sieht die BI ebenfalls als positiv an, da nur in der Gemeinschaft aller Poldergegner dieses Projekt zu Fall gebracht werden kann. Wichtig ist hier auch, dass alle betroffenen Orte Solidarität miteinander zeigen und sich nicht auseinander bringen lassen dürfen. Auch war es in Ordnung, wenn es in Finningen beim Gespräch der Bürger mit dem Landtagsabgeordneten Georg Winter von beiden Seiten zu emotionalen Äußerungen kam. Weniger zu akzeptieren ist, wenn Sachverhalte verfälscht dargestellt werden. So behauptete Georg Winter in Finningen, dass sich der Geologe Michael Audibert bezüglich der Einladung zur Veranstaltung in Gremheim – bei dieser ist Herr Winter nicht aufgetreten - entschuldigt hätte. Dazu Michael Audibert: „Ich weiß nicht, wie Herr Winter darauf kommt, dass ich mich entschuldigt hätte. Dies habe ich nicht getan, weil es gar keinen Grund dafür gibt. Ich habe den CSU-Ortsverband sowie Herrn Winter zweimal per Mail angeschrieben und eingeladen. In einem persönlichen Gespräch mit Herrn Borke (CSU-Ortsverband) bestätigte mir dieser, dass es wohl von Seiten der CSU beim Ortsverband einen Fehler gab, der hier noch zu suchen wäre. Von daher wäre eine Entschuldigung von meiner Seite unsinnig, denn Herr Winter bestätigte im DZ-Artikel vom 17.02. ja den Erhalt einer Einladung.“ Desweiteren gab Audibert bekannt, aufgrund des ungebrochenen Interesses der Bürger, Herrn Winter nochmals zu einer Bürgerfragestunde eingeladen zu haben. Leider steht auch hierzu, außer einer Eingangsbestätigung, eine Antwort noch aus. Neben einer möglichen Veranstaltung mit Herrn Winter wird die BI sich nun einmal im Monat zu einem Stammtisch treffen. Dort sollen die neuesten Informationen an Interessierte weitergegeben werden.